Was ist geschehen? – Ein Rückblick

Liebe Freunde und Wegbegleiter,

wie heißt es so schön? „Leben ist das, was passiert, während wir eifrig Pläne schmieden“.

Anfang 2019 hätte ich mir nicht träumen lassen, was mir bevorstand und welche Veränderungen ich schon bald anstreben würde. Wie oft wollte ich mich in den vergangenen Monaten hinsetzen und euch schreiben! So viel, was mich beschäftigte, mich forderte und ergriff. Doch wie die Worte kamen, so versiegten sie auch und sanken hinab in den tiefen Pool meiner Müdigkeit. Um eine lange Geschichte kürzer zu machen, möchte ich heute nur einige Eckdaten erzählen, die eine Umwälzung meines Alltags nötig machten.

Im Januar 2019 begann ich merkwürdiges Verhalten bei meiner Stute festzustellen. Dauergähnen, vehementes Holzbeißen, gespannte Bauchmuskulatur, Schmerzgesicht, Kotfressen… Je mehr Symptome es wurden, desto alarmierter war ich. Die folgenden Monate verbrachte ich jede freie Minute mit der Suche nach den Ursachen, damit ich ihr helfen konnte. In endlos kleinen Schritten wuchs mein Wissen, schulte ich meine Beobachtung und beriet mich mit medizinischen Fachpersonen.

Im Sommer gesellten sich akute Schwellungen im Gesicht und Vergiftungssymptome hinzu und schon bald waren meine Nerven in Daueranspannung. Ich hatte so viele Daten gesammelt und konnte immer wieder das Schlimmste abwenden, doch es schien ein Kampf gegen Windmühlen. Mir dämmerte, dass eine ganze Reihe an Ursachen zu Stellas Zustand geführt hatte und ich musste Wege finden, diese Ursachen abzustellen.

Erst im September fand ich eine Tierärztin, die mich sehr aufmerksam anhörte. Sie half uns und wir kamen zu nicht nur einer Diagnose. Endlich konnte ich gezielt behandeln. Auch jetzt noch treibt es mir die Tränen in die Augen, wenn ich daran denke, wie Stella zart und weich, voller Dankbarkeit meine Hand abschleckte, als die Schmerzen besser wurden. Wie ihre Augen wieder ihren Glanz fanden… doch ich musste für sie da sein, wenn sie heilen sollte… UND ich musste eine andere Unterbringung für sie finden.

Schon im Juni 2019 hatte ich begonnen, nach einem anderen Stellplatz für sie zu suchen. Ein krankes Pferd möchte niemand haben. Und gute Plätze sind ohnehin rar. Doch je tiefer ich verstand, was Stella braucht, desto gezielter konnte ich suchen. Und im November endlich fand ich ihr neues Zuhause. Nach der Zusage Ende Dezember konnte ich endlich meine Stallsuche beenden und von da an hieß es nur noch: durchhalten. Stella war auf dem Weg der Genesung, doch in den neuen Stall konnten wir erst Mitte Mai umziehen. Bis dahin musste sie noch stabiler werden.

Jetzt haben wir es geschafft! Stella lebt sich in ihre neue Herde ein und ich finde langsam zu meinem Leben zurück. Mehr dazu in meinem nächsten Newsletter!

Von Herzen Deine

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Buchveröffentlichung ‚Stella Compañera – Ein Stern begleitet mich‘
Die Geschichte einer Selbsterfahrung in der Persönlichkeitsentwicklung mit Pferden
tredition Verlag
ISBN: 978-3-7469-8457-5
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Newsletter Juli 2020